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Ströbele

What Does Suburbia Vote for?

Changed Settlement Patterns and Political Preferences in Three European Countries
Nomos,  2017, 331 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-3625-6


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Gibt es in Westeuropa ein suburbanes Wählerprofil? – Und, wenn ja, wie verhält sich ein solcher Befund zu wichtigen politischen Konfliktlinien? Mit Ansätzen aus Politikwissenschaft und Raumsoziologie legt die Vergleichsstudie dreier Länder (Deutschland, Niederlande, Schweiz) dar, wie sich Wählerpräferenzen zwischen Kernstadt und Umland unterscheiden. Es wird angenommen, dass sich urban-suburbane Unterschiede in der politischen Präferenz auf Unterschiede in der alltäglichen Lebenspraxis sowie auf unterschiedliche Lebensstile verschiedener Teile der Mittelklasse zurückführen lassen.
Die Analysen zeigen, dass Einwohner von suburbanen Gemeinden eher zur konservativen Seite des politischen Spektrums neigen. Das heißt, der suburbane Raum ist zwar Teil der verstädterten Welt, zeigt aber politische Präferenzmuster, die näher bei ländlichen als bei kernstädtischen Mustern liegen. In einem weiteren Zusammenhang trägt die Studie zum Verständnis der politischen Konfliktlinien in europäischen Mehrparteiensystemen bei, insbesondere im Hinblick auf Stadt-Land-Konflikte, indem diese mit einer der eingreifendsten Veränderungen der europäischen Landschaft im 20. Jahrhundert, der Suburbanisierung, in Verbindung gesetzt werden.

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