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Morisse-Schilbach | Halfmann

Wissen, Wissenschaft und Global Commons

Forschung zu Wissenschaft und Politik jenseits des Staates am Beispiel von Regulierung und Konstruktion globaler Gemeinschaftsgüter
Nomos,  2012, 396 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-4734-7


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Das Werk ist Teil der Reihe Internationale Beziehungen (Band 17)
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Der Kopenhagener Weltklimagipfel, die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjalla oder die global organisierte Bearbeitung der so genannten Schweinegrippe haben in den letzten Jahren eindrucksvoll gezeigt, welche gleichermaßen politische Relevanz wie Brisanz wissenschaftliches Wissen und Wissenschaft für eine Politik darstellen, die zunehmend jenseits des Staates entsteht. In allen drei Fällen geht es um (globale) öffentliche Güter (Klima, Sicherheit, Gesundheit), um Unsicherheit über Definition und Ausmaß des grenzüberschreitenden ‚Problems’, mithin seiner Konstruiertheit, um Risikoabschätzung durch Simulation von Krisen und um angemessene politische Bearbeitung. Die Beiträge dieses Bandes analysieren aus den Perspektiven von Politikwissenschaft/Internationale Beziehungen (IB) und Wissenschaftssoziologie die Bedeutung von Wissen(schaft) für politisches Handeln im Spannungsfeld von Unsicherheit, Komplexität und diffusen Risiken einerseits, und einer empfundenen Notwendigkeit von möglichst global organisierter Regulierung von Schutz und Zugang zu öffentlichen Gütern andererseits.

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