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Comenius-Jahrbuch

Herausgegeben im Auftrag der Deutschen Comenius-Gesellschaft, von Andreas Fritsch, Andreas Lischewski, Uwe Voigt

Das Comenius-Jahrbuch ist ein interdisziplinäres und internationales Publikationsorgan für alle Forschungen, die sich im weitesten Sinne mit der Kultur-, Geistes- und Religionsgeschichte insbesondere des 16. und 17. Jahrhunderts beschäftigen. Dabei berücksichtigt es sowohl deren historische Voraussetzungen als auch deren Wirkung in der Moderne mit Schwerpunkt auf den Entwicklungen in Mitteleuropa sowie den östlich und südöstlich angrenzenden Regionen.

Als Namensgeber dient einer der bedeutendsten frühneuzeitlichen Universalgelehrten, der böhmisch-mährische Pädagoge, Humanist und Theologe Johann Amos Comenius (1592–1670). Als Exulant durchwanderte er ganz Europa und stand mit vielen herausragenden Wissenschaftlern, Politikern und Theologen seiner Zeit in Verbindung. Zugleich unternahm er den Versuch, das damalige Wissen in eine umfassende Weisheitslehre einzugliedern, die er Pansophia nannte. Auf ihrer Grundlage wollte er schließlich eine Panorthosia herbeiführen, eine umfassende Verbesserung der menschlichen Angelegenheiten durch weitreichende Reformen in Wissenschaft, Politik und Religion. Auch der kritisch-konstruktiven Beschäftigung mit diesem Anliegen weiß sich das Comenius-Jahrbuch verpflichtet.


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