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Thanatologische Studien | Thanatological Studies

Herausgegeben von AkadR Dr. Thorsten Benkel, Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Corina Caduff, Prof. Dr. Sonja Kmec, Matthias Meitzler, Dr. Dirk Pörschmann, Prof. Dr. Bernt Schnettler

Sterben, Tod und Trauer müssen als elementare Formen des kulturellen Zusammenlebens angesehen werden, da es im Rahmen des menschlichen Zusammenlebens unvermeidlich ist, sich nicht mit ihnen auseinanderzusetzen. Das Verschwinden von Sozialpartnern, der Schmerz des Verlustes, die Verwandlung eines lebendigen Leibes in einen toten Körper, die Symbole und Rituale der Verabschiedung, die Einbringung von medizinischen, religiösen und anderen Expertisen und viele weitere Aspekte offenbaren einerseits das Potenzial der fundamentalen Erschütterung, als die ein spezifisches Lebensende erfahren werden kann. Andererseits machen diese Ausdrucksformen und Verhaltensweisen evident, dass Sterben und Tod nicht als reines Naturgeschehen erfolgen. Sie spielen sich umgeben von gesellschaftlichen Mechanismen ab, die mittlerweile eine große, bisweilen ambivalente Vielfalt reflexiver Verfahren im Umgang mit der Endlichkeit des Lebens widerspiegeln.
Der Tod ist die sicherste Zukunftsaussicht, die ein Mensch besitzt. In diesem Sinne gibt die Schriftenreihe Thanatologische Studien sowohl theoretischen wie auch empirischen Arbeiten eine publizistische Heimat, die sich aus den Blickwinkeln verschiedener Disziplinen mit den sozialen, normativen, ästhetischen, spirituellen, körperbezogenen, psychologischen oder mit anderen Facetten von Sterben und Tod und damit auch von Trauer und Gedenken befassen.

Dying, death and grief have to be regarded as fundamental aspects of cultural coexistence because humans cannot avoid dealing with them when they live with others. A diminishing circle of friends and family, the pain of loss, the transformation of a living being into a dead body, the symbols and rituals of saying farewell to the deceased, plus the contribution of medical, religious and other forms of expertise along with many other aspects reveal, on the one hand, the potential of the utter devastation a person’s death can trigger. On the other, these forms of expression and modes of behaviour also underline that dying and death are not purely natural occurrences. They transpire amid societal mechanisms which reflect a large and, at times, contradictory variety of reflective processes in addressing the finite nature of life.
Death is a human’s greatest certainty in life. In this respect, the series of publications Thanatological Studies provides a forum for both theoretical and empirical works which address the social, normative, aesthetic, spiritual, bodily, psychological and other facets of death and dying, and by extension grief and remembrance, from the perspectives of different academic disciplines.


Zu den Werken aus der Reihe
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