»Ein zeitgemäßes, zukunftsorientiertes Verständnis vom Staat bedarf in den Zeiten der Globalisierung, aber auch in denen von rückwärtsgewandten, antidemokratischen, ego-, ethnozentristischen und populistischen Kakophonien einer neuen Achtsamkeit darauf, wie in den lokal- und globalen, digitalen Gesellschaften real und virtuell kommuniziert wird. Mit dem Konzept des Internet Governance kann das gelingen. Damit diese Entwicklung menschenwürdig und menschenrechtlich verläuft, braucht es den wissenschaftlichen Diskurs und wissenschaftliche Forschungen. Im Sammelband „Internet und Staat“ werden dafür wichtige und weiterführende Argumente geliefert.«
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer, socialnet.de März 2020

»Herauszuheben ist, dass sich alle Beiträge eingehend auf das titelgebende Thema beziehen. Diese Qualität verdankt der Sammelband sicherlich auch der Durchführung eines Autor/innen-Worshops – ein Modell, das sich auch andere Sammelbände zum Vorbild nehmen könnten. In erfrischender Weise gelingt es den Autorinnen und Autoren somit, den Markt der politikwissenschaftlichen Sammelbände zur Digitalpolitik durch die Fokussierung auf das Verhältnis zwischen Staat und Internet zu ergänzen. Wer auf der Suche nach einer konzisen Publikation ist, die auf etwa 250 sehr kurzweilig zu lesenden Seiten erfolgreich die Argumentation verfolgt, weshalb das Internet kein wirklich staatsfernes Gebilde ist, dem bzw. der sei dieses Werk hiermit empfohlen.«
Murat Karaboga, TATuP 2/2020, 63