»sehr gut, um in überaus kompakter Form wesentliche Fragen der Rechtsphilosophie vorzustellen und diese nicht in eine andere Disziplin wie etwa die Rechtssoziologie oder Medientheorie aufzulösen… Das Buch meistert den Balanceakt, einerseits so viel an Begriffen, Unterscheidungen und Theorien vorzustellen, dass das zugrunde liegende Problem sichtbar wird, andererseits aber diejenigen nicht zu überfordern, die sich diesem Gebiet erstmals nähern und die daher häufig den rechtsphilosophischen Wald vor lauter Theoriebäumen nicht sehen. Daher seien dem Buch nicht nur zahlreiche Auflagen gewünscht, sondern auch, dass es im unweigerlichen Anwachsen die Grenzen einer Einführung auch weiterhin nicht überschreitet. Man mag mit einem größeren Begriffs- und Theorieapparat manches
schärfer sehen, hat aber auch dann immer noch mit denselben Fragen und Problemen zu ringen. Kirstes Verdienst ist es, diese nachvollziehbar auf den Punkt gebracht zu haben. Das ist ein erster durchaus gewichtiger Schritt zu dem von ihm benannten hegelianischen Fernziel, den Inhalt des Rechts „auf den Begriff“ zu bringen.«
Prof. Dr. Lorenz Kähler, RphZ 4/2020, 309-319

»Das gelungene Lehrbuch vertieft die juristische Bildung, weckt Interesse für grundlegende Fragen und regt zum Weiterdenken an.«
Dr. Stefan Grote, Karriere im Recht 2/2020, 32

»Dem wissenschaftlichen Academia Verlag ist mit der Veröffentlichung dieser Zweitauflage von Stephan Kirstes „Rechtsphilosophie“ nicht nur ein in die Zeit passender, wissenschaftlicher Coup gelungen, sondern ein allgemein grosser, publizistischer „Wurf“. Dass sich ein Buch über Rechtsphilosophie so spannend wie ein Bestseller liest, spricht für dieses. Eine veritable Untertreibung bildet die Selbst-Qualifikation des Werkes als „Einführung“. Bereits zu Beginn der Lektüre wird der Leserschaft bewusst, dass sie sich gleich mitten in dieser fesselnden Thematik befindet. Frei nach dem Motto: Wir rudern in verschiedenen Booten – aber auf dem gleichen See.«
Prof. Dr. iur. Urs Scherrer, causa sport 2/2020, 282