»Böttchers Modell besitzt Charme. [...] In seinem mit zahlreichen innovativen Gedankengängen und anregenden Belegen gespickten Buch entwirft Winfried Böttcher mit heißem Herz und scharfsinniger Beweisführung eine Vision in Zeiten bleierner Schwere. Es wäre gut, wenn in Berlin, in Brüssel, in den Parlamenten, den Hochschulen und in den Medien der Diskurs über solch neue Ansätze in Gang kommen würde. Vielleicht erscheint manchen Akteuren Böttchers Utopie als ein wenig verwegen, sie ist jedoch weniger verwegen, als wenn wir uns mit der existierenden Erstarrung abfinden würden.«
Wolfgang Stock, stockpress.de Dezember 2020

Testimonials

»Böttcher provoziert. Im krisenerprobten und krisengeschüttelten Europa ist 2020 alles anders. Europa in seiner gegenwärtigen Gestalt ist für ihn am Ende. Brüsseler Kompromisse tragen nicht mehr. Böttcher scheut sich deswegen nicht, einen Systemwechsel einzufordern, den er mit dem Ende des Feudalismus vergleicht. Sein Vorschlag: Eine hegelianische Aufhebung der Nationalstaaten, beginnend mit Frankreich und Deutschland, in einer Europäische Republik der Regionen. Man muss weder Böttchers Analysen der Krisen zustimmen noch seine Visionen für eine bessere Zukunft teilen. Ist am Nationalstaat nicht die Staatlichkeit das größere Problem als die Nationalität? Doch der europäische Kaiser könnte tatsächlich nackt sein. Mit Böttcher hat es ein renommierter Europawissenschaftler ausgesprochen.«
Prof. Dr. Mariano P. Barbato

»Winfried Böttchers „Europa 2020“ ist engagiert geschrieben und gut zu lesen, es ist breit dokumentiert mit zahlreichen Bezügen zu den relevanten Quellen und Texten. Überzeugend dargestellt sind die Geschichte und die Krise der Europäischen Union. Es geht am Ende um drei leitende Fragen: Hat der Nationalstaat eine Zukunft? Ist eine Neugründung Europas möglich? Ist die regionalisierte europäische Republik realistisch? Europa braucht konkrete Utopien.«
Univ.-Prof. i.R. Dr. Max Kerner