»bietet viel Gewinn... die durch die Publikation eröffnete Perspektive auf aktuelle Fragen des Familienlebens bereichert zweifellos den ethischen Diskurs und hat auch über dessen protestantische Variante hinaus Relevanz. Der Band stellt ein Musterbeispiel theologisch-ethischer Reflexivität dar, denn er versucht, ausgehend von biblisch-reflektierten Grundeinsichten aktuelle (sozial-)wissenschaftliche Perspektiven fruchtbar zu machen und vergewissert sich dabei eingehend seiner eigenen Vorgehensweise und Begriffsbildung.«
Prof. Dr. Freimut Schirrmacher, Forum Erwachsenenbildung 2/2019, 51

»Wer sich dafür interessiert, wie im Protestantismus das Thema Familie behandelt wurde, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Sabine Plonz leistet Pionierinnenarbeit in der Aufarbeitung einer, wie durch die Lektüre unabweisbar deutlich wird, zu Unrecht vernachlässigten und gleichwohl zentralen Frage evangelischer Theologie und Ethik. Sie wirft Licht in die Dunkelheit und das Un-Bewusstsein evangeli-scher Theologie über diese zentrale Thematik in ihrer Mitte… Ihre genauen Entdeckungen und die klaren Analysen über den Patriarchalismus und den Androzentrismus ›im Eigenen‹ geben der theologischen Wissenschaft, der evangelischen Ethik und der Evangelischen Kirche zu denken. Für die Frage nach der Relevanz der Familie in der Evangelisch-theologischen Ethik seit 1850 wird dies Werk, so vermute ich, zum Klassiker werden.«
Prof. Dr. theol. Helga Kuhlmann, ethikundgesellschaft 1/2020

»Diesem Buch und seinen sorgfältigen Argumentationsgängen sind eine breite Rezeption und auch Auseinandersetzung aus dem Blickwinkel anderer Ansätze zu wünschen, um so die immer erneute Frage nach der biblisch begründeten Relevanz aktueller, ethischer Fragen und Antworten auf der Höhe zeitgemäßer Wissensstände beantworten zu können.«
Eva Senghaas-Knobloch, JB des Sozialen Protestantismus 12/2019, 385