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Bodenburg

Tier und Mensch

Zur Disposition des Humanen und Animalischen in Literatur, Philosophie und Kultur um 2000
Rombach Wissenschaft,  2011, 432 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-96821-391-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Litterae (Band 183)
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Auf der Grundlage aktueller biowissenschaftlicher Erkenntnisse geht die Studie der Frage nach dem Tier und seiner Funktion für die Identität des Menschen nach. Die Relation von Tier und Mensch wird als ein Anordnungsverhältnis im Spannungsfeld von Biopolitik und Ethik begriffen. Nach der kritischen Lektüre philosophischer Positionen von Donna Haraway, Giorgio Agamben und Peter Singer zeigt die Arbeit die Funktion von Literatur auf dem Feld kultureller Selbstbestimmungen des Menschen auf. Texte von Günter Grass, Michel Houellebecq, Marcel Beyer und J.M. Coetzee werden als ästhetische Spielräume lesbar, die konkurrierende Konzepte des Tier-Mensch-Verhältnisses kritisch aushandeln, und als politische Aussagen, die sich in brisante gesellschaftspolitische Diskurse einmischen. Das Tier erscheint als ethische Reflexionsfigur, wenn literarische Figuren immer dann ›in Tieren‹ reden, sobald es um menschliche Werthierarchien geht. Der Mensch benötigt für die eigene Disposition, die er mittels wiederkehrender Erzählmuster zu stabilisieren sucht, die Wahrnehmung des Tiers.

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