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Wachter

Konstruktionen im Übergang

Krise und Utopie bei Musil, Kracauer und Benn
Rombach-Wissenschaft,  2013, 428 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-96821-451-1


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Das Werk ist Teil der Reihe Litterae (Band 194)
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Musils, Kracauers und Benns literarisch-essayistische Texte der ›Klassischen Moderne‹ sind von einem deutlichen Krisenbewusstsein geprägt. Doch sie bleiben nicht auf Untergangsszenarien beschränkt, sondern fragen in utopischen Denkexperimenten nach Potenzialen der Zukunftsgestaltung. Dabei bewegen sie sich in einem Spannungsfeld: Zielen die Texte von Musil, Kracauer und Benn einerseits darauf, sozialtechnische und ästhetische Modernisierungstendenzen des frühen 20. Jahrhunderts gedanklich zu überbieten, so greifen sie andererseits auf messianisch-mystische Denkfiguren zurück. In einer je eigenen Poetik entstehen somit mehrdeutige Motivtexturen. Optimistische Szenarien treffen auf Bilder der Entfremdung, mit denen die Grenzen utopischen Schreibens skeptisch in den Blick kommen. Indem diese essayistischen Entwürfe in der vorliegenden Studie erstmals vergleichend untersucht werden, treten das Profil und die Aktualität einer bislang kaum beachteten Autorenkonstellation der Zwischenkriegszeit deutlich hervor. David Wachter, geb. 1979, Studium der Komparatistik, Philosophie, Soziologie und Germanistik in Bonn, Cincinnati/USA und Berlin. Promotion in Bern mit vorliegender Arbeit; ab April 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Jena. Arbeitsschwerpunkte u.a. Literatur des 18.–20. Jahrhunderts, Literarische Anthropologie, Wissensgeschichte und Medientheorie.

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