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Frick

Heinrich von Kleist

Neue Ansichten eines rebellischen Klassikers

Herausgegeben von Prof. Dr. Werner Frick

Rombach Wissenschaft,  2014, 426 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-96821-411-5


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Das Werk ist Teil der Reihe Litterae (Band 186)
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200 Jahre nach seinem Freitod im November 1811 bleibt Heinrich von Kleist so aktuell und widerständig wie nur je: einer der größten Erzähler und Dramatiker deutscher Sprache, zugleich ein ›rebellischer Klassiker‹ voller Oppositionsenergie, ein Genie des Widerspruchs. Als präziser Seismograph der »gebrechlichen Einrichtung der Welt« lotet Kleist das Instabile, Prekäre und Krisenhafte all unserer Weltverhältnisse aus, die riskanten Ordnungen von Religion, Staat, Recht, Wissenschaft ebenso wie die Untiefen der conditio humana in ihren zwischenmenschlichen, erotischen, psychischen Komplikationen oder in den Verwirrungen des individuellen Bewusstseins. Zugleich suchen Kleists Werke nach einem Ethos für die Welt nach den Sündenfällen, für eine moderne Risikogesellschaft in der Mannigfaltigkeit ihrer Gefährdungen und Kontingenzen. – Dass die Welthaltigkeit von Kleists OEuvre nicht allein die Literaturwissenschaft angeht, unterstreicht der vorliegende Band durch Beiträge auch aus der Feder namhafter Linguisten, Historiker, Philosophen, Theologen und Juristen.

WERNER FRICK ist Professor für Neuere deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

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