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Leonhard | Felfe

Lochmuster und Linienspiel

Überlegungen zur Druckgrafik des 17. Jahrhunderts
Rombach Wissenschaft,  2006, 201 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-96821-252-4


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Das Werk ist Teil der Reihe Quellen zur Kunst (Band 26)
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Vom Staubkorn zum Mond und wieder zurück: Die Erfindung des Mezzotinto gegen Mitte des 17. Jahrhunderts verbindet mikro- und kosmologische Welten auf neuartige Weise. Seine Technik antizipiert sowohl das industrielle Punktraster wie das digitale Pixelbild - barocker Ätherraum und Cyberspace tauchen ineinander. Gleichzeitig beginnt der Siegeszug der Linie die Druckgrafik auf anderem Weg zu revolutionieren: Bei Kupferstechern wie Abraham Bosse ist sie nun nicht mehr an die Formen und Konturen der Dinge gebunden, sondern moduliert ebenso suggestiv wie selbstreflexiv die Oberflächen ihrer Objekte aus Licht, Schatten und tonalen Werten. Der Band versteht sich als Beitrag zu einer Geschichte der optischen Medien des 17. Jahrhunderts, mit Ausblick auf die digitalisierten Bildwelten unserer Zeit und die Öffnung des Weltalls durch Punkt und Linie.

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