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Rudolph

200 Jahre evangelisches Leben

Wetzlars Kirchengeschichte im 19. und 20. Jahrhundert
Tectum,  2009, 695 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-8288-9950-6

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Wetzlar war und ist Zentrum der rheinischen Kirchenkreise Wetzlar und Braunfels. Mit dem Übergang von der Freien Reichsstadt in das Staatswesen von Karl Theodor von Dalberg begann 1803 für die Stadt wie die Evangelischen Kirchengemeinden dort eine neue Epoche. 1815 wurde Wetzlar eine preußische und 1945 eine hessische Stadt, während die überwiegend evangelischen Bürger seit 1815 der rheinischen Kirche angehören. Frank Rudolph dokumentiert, welche Veränderungen diese Wechsel für das Gemeindeleben mit sich brachten. Er beschreibt die Union der reformierten und der lutherischen Kirchengemeinde 1833, die nur zwei Jahre später zur presbyterial-synodalen Kirchenstruktur umgestaltet wurde. Rudolph stellt Pfarrer, Presbyter, Organisten und wichtige Gemeindemitglieder vor, die im Dom, der Hospitalkirche und der Unteren Stadtkirche wirkten. Während des Kaiserreichs, des Ersten Weltkrieges und der Weimarer Republik blühte das Gemeindeleben auf: Viele kirchliche Vereine für Erwachsene und Jugendliche entstanden. Ein eigenes Kapitel macht Wetzlars Kirchengeschichte im Nationalsozialismus aus. Rudolphs Betrachtungen reichen bis in die Nachkriegszeit, zur Teilung der Kirchengemeinde 1964 und der Annäherung mit der katholischen Gemeinde.

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