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Didas

Afrika und die G8

Was tun die Industriestaaten wirklich?
Tectum,  2007, 198 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9398-6

24,90 € inkl. MwSt.
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Beim Weltwirtschaftsgipfel präsentieren sich die acht führenden Industrieländer alljährlich als Motoren der Weltentwicklung. Im Blitzlichtgewitter der Fotografen und in den Scheinwerfern der Kamerateams bekunden die Staats- und Regierungschefs ihre Einigkeit und ihr geschlossenes Vorgehen. Sie verbreiten das Bild, einen wichtigen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten. Andererseits steht kaum eine andere internationale Institution so stark in der Kritik der globalisierungskritischen Bewegung, die der G8 Hinterzimmerpolitik und den Ausschluss der anderen Staaten vorwirft. Was verbirgt sich genau hinter dem geheimnisvollen Kürzel G8? Welche Rolle spielt der lose Zusammenschluss in der internationalen Politik? Ist die G8 der Wegbereiter einer gerechteren Weltordnung oder ein Machtinstrument der entwickelten Staaten? Jörn Didas bewertet die Wirksamkeit der G8 anhand ihrer Aktivitäten in Afrika. Nirgendwo ist gemeinsame Hilfe so nötig wie dort. Seit Jahren wird die Arbeit der G8 für den Krisenkontinent lautstark kritisiert. Unter dem speziellen Blickwinkel der deutschen Mitwirkung in der G8 untersucht Didas, inwieweit die Gruppe der weltwirtschaftlich führenden Staaten ihren Bekundungen und Verpflichtungen nachgekommen ist, Afrika bei einer nachhaltigen Entwicklung zu helfen.

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