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Diener

Auf Gewalt geschaltet

Zusammenhänge zwischen pränatalen, perinatalen und frühkindlichen Erfahrungen und späterer Gewalttätigkeit und Möglichkeiten der Frühprävention
Tectum,  2006, 180 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9158-6

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Als Krimineller wird man nicht geboren. Aber schon im Mutterleib und während der ersten drei Lebensjahre können prägende Erfahrungen wie Stress, Vernachlässigung oder fehlende Bindung die Anfälligkeit für aggressives und gewalttätiges Verhalten in späteren Lebensphasen erhöhen. Schon seit einigen Jahren haben Psychologen und Pädagogen diesen Verdacht in zahlreichen Untersuchungen erhärtet. Auch hat sich die Hirnforschung der Thematik angenommen und vor allem die Auswirkung von frühkindlichem Stress auf bestimmte neurobiologische Abläufe nachgewiesen. Dass es Verschaltungen im Gehirn gibt, die einen Hang zu Gewalttätigkeit fördern oder auslösen, ist in der kriminologischen Forschung hinlänglich bekannt. Das vorliegende Buch zeigt nun in einer disziplinübergreifenden Gesamtschau, dass die Ursachen dieser Verschaltungen bereits in den ersten Wochen nach der Empfängnis liegen können. Deutsche und vor allem internationale Studien von Kriminologen, Psychologen, Psychiatern, Pädagogen und Medizinern werden dazu vorgestellt und so in die deutsche kriminologische Forschung eingebracht. Ziel aller Bemühungen muss eine stark ausgeweitete Frühprävention sein. Das zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse der Wirkungsforschung über entsprechende Vorsorge-Programme, die der Band abschließend vorstellt.

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