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Habte

Der äthiopisch-eritreische Krieg 1998 - 2000

Ursachen, Konfliktstrukturen und internationale Lösungsversuche
Tectum,  2007, 153 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9334-4

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Ostafrika 1998: Nur fünf Jahre nach der Unabhängigkeit Eritreas von Äthiopien entflammt zwischen den Ländern ein blutiger Grenzkonflikt. Bislang haben beide Staaten ihre friedvolle Koexistenz betont. Binnen Tagen werden sie nun zu erbitterten Feinden. Am Roten Meer entspinnt sich der erste Hightechkrieg auf afrikanischem Boden und einer der grausigsten des Jahrzehnts. Über 100 000 Soldaten sterben, Hunderttausende Menschen werden heimatlos. Der umstrittene Grenzverlauf war nur der Anlass für den Konflikt. Die Angst der äthiopischen Zentralregierung vor weiteren Abspaltungsversuchen, ein Dominanzkampf der konkurrierenden Befreiungsbewegungen und die wirtschaftliche Entflechtung beider Staaten zuungunsten Äthiopiens etwa durch getrennte Währungen sind tiefere Ursachen. Mussie Habte legt mit diesem Buch eine tief schürfende Analyse der historischen Ausgangslage und der Konfliktmotive jenseits der vereinfachten Nachrichten-Öffentlichkeit vor. Konsequent folgt daraus eine Darstellung der verschiedenen Vermittlungsversuche, die von den USA, der Afrikanischen Union, den Vereinten Nationen und der EU unternommen wurden. UN-Truppen verhindern seit 2000 eine neuerliche militärische Eskalation. Welche Ansätze aber haben Aussicht auf Erfolg, um den schwelenden Konflikt dauerhaft zu beenden?

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