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Greinert

Der Beweis der Kausalität bei der Umwelthaftung

Tectum,  2007, 180 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9302-3

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Die Haftung für Schäden an privatem Eigentum oder der Gesundheit einzelner Personen durch schädliche Umweltveränderungen führt in der Rechtswirklichkeit Deutschlands bislang ein Schattendasein – ganz im Gegensatz zum öffentlichen Empfinden. Mit dem Aufkommen der Schwerindustrie war in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts der Bedarf für rechtlich verbindliche Regelungen zur Verhinderung oder Kompensation der damit verbundenen Nachteile für die Umwelt entstanden. So entwickelte sich eher bruchstückhaft ein in sich nicht geschlossenes System von Regelungen, die der Umwelt insgesamt keinen optimalen Schutz bieten. Joachim Greinert stellt die Entwicklung des Umwelthaftungsrechts in seinen relevanten Abschnitten bis in die Gegenwart vor und zeigt dessen Lücken auf. Er legt dar, dass selbst das Umwelthaftungsgesetz von 1990 kein effektives Sanktionsinstrument sein kann. Der Geschädigte muss weiterhin dem Verursacher Umweltschäden nachweisen, um Schadensersatz einfordern zu können. Der Autor illustriert diese Problematik anhand eines Falls, der in den 1990er-Jahren vor dem Landgericht Hamburg verhandelt wurde. Er berücksichtigt auch lobenswerte Reformansätze, die im bislang nicht weiter verfolgten Entwurf zu einem Umweltgesetzbuch enthalten sind.

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