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Der europäische Markt für Unternehmenskontrolle zwischen Konvergenz und Divergenz

Tectum,  2006, 244 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9095-4

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Der Markt für Unternehmenskontrolle hat in den letzten Jahrzehnten nicht nur in den USA, sondern auch in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine zentrale Bedeutung für die Restrukturierung der Unternehmen erlangt. Seit der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone ist deutlich geworden, daß inzwischen auch in Deutschland feindliche Übernahmen von Großunternehmen möglich sind. Ein grundlegendes Element ist die Entwicklung und Veränderung struktureller und institutioneller Barrieren, die unterschiedliche Übernahmekulturen in Frankreich, Großbritannien und Deutschland hervorgebracht haben. Insbesondere die Transaktionsmentalität zentraler Akteure in den jeweiligen Ländern (die Banken in Deutschland, der Staat in Frankreich und institutionelle Investoren in Großbritannien) sowie mögliche Abwehrmaßnahmen im Rahmen nationaler Regelungen bezüglich Übernahmeangebote spielen eine wesentliche Rolle. Neben dem seit längerem stark liberalisierten britischen Markt, ist vor allem in Deutschland, durch die veränderte Rolle der Banken, und in Frankreich, durch das Aufbrechen alter Strukturen und die Zunahme des Anteils institutioneller Investoren, eine Abnahme klassischer Übernahmehindernisse zu beobachten. Potentielle Abwehrmaßnahmen der Unternehmen werden angesichts der Ergebnisse ein entscheidender Faktor. Hier kann sowohl anhand der nationalen Regulierungen als auch an der Entwicklung einer europäischen Richtlinie betreffend Übernahmeangebote eine erhöhte Divergenz der heterogenen nationalen Regelungen nachgewiesen werden.

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