Aktualisieren

0 Treffer

Karfeld

Der Wein-Staatsanwalt

Staatsanwaltliche Tätigkeit in Weinstrafsachen, dargestellt am Beispiel der Landeszentralstelle für Wein- und Lebensmittelstrafsachen in Rheinland-Pfalz
Tectum,  2006, 256 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9152-4

24,90 € inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
In den Warenkorb
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

Im Wein liegt Wahrheit - nur leider nicht immer. Der Glykolskandal vor 20 Jahren hat dies einer breiten Öffentlichkeit deutlich gemacht, als plötzlich Glykol als Geschmacksverstärker in aller Munde war. Und das ist beileibe kein Einzelfall: Es gibt viele Möglichkeiten, aus einem gewöhnlichen einen scheinbar edlen Tropfen zu machen. Dabei ist die Herstellung und Bezeichnung keines anderen Lebensmittels so umfassend geregelt wie die des Weines. Zunehmende Globalisierung und Entwicklung neuer - teils heftig umstrittener - Behandlungsmethoden führen aber zu immer neuen Erscheinungsformen weingesetzlicher Verstöße und erschweren deren Verfolgung. In Rheinland-Pfalz gehen deshalb seit 40 Jahren eigene Weingerichte und eine gesonderte Staatsanwaltschaft derartigen Fällen auf den Grund. Weil viele Deutsche im Wein nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern auch ein schützenswertes Kulturgut sehen, finden Strafverfahren in Wein-Sachen nicht selten ein großes öffentliches Interesse. Als Staatsanwalt der Landeszentralstelle, einer Abteilung der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach, kann Peter Karfeld auf vielfältige Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis zurückgreifen, die er in diesem Buch vorstellt. Es bietet nicht nur einen Einblick in das Weinrecht als eine ""Cuvée"" aus nationalem und EU-Recht sowie deren praktische Konsequenzen, sondern befasst sich unter anderem auch mit der Frage, inwieweit der Wein-Staatsanwalt angesichts der auf ihn einwirkenden unterschiedlichen Interessen von Weinwirtschaft bzw. Wirtschaftspolitik, Öffentlichkeit, Verwaltungsbehörde und Beschuldigten seinem gesetzlichen Auftrag als ""Herr des Ermittlungsverfahrens"" nachkommen kann. Begleitend wird ein Einblick in dessen abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit vermittelt. Frei nach der Devise: Lieber Wein lesen als gar keine Lektüre.

Kontakt-Button