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Schmidt

Die ideologische Rezeption der Judenfeindschaft Richard Wagners

Ursprung, Verlauf und Konsequenzen
Tectum,  2017, 326 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-8288-3950-2


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Mit diesem Buch liefert Alexander Schmidt eine profunde Analyse der oft vermuteten Vorbildwirkung Richard Wagners für die völkische und nationalsozialistische Rassen- und Vernichtungsideologie des 19. und 20. Jahrhunderts. Hierzu leistet der Autor eine ideengeschichtliche Gegenüberstellung ausgewählter Facetten der „Weltanschauungen“ Chamberlains, Rosenbergs, Hitlers und Wagners und deren jeweilige Konkretisierung der sogenannten „Jüdischen Frage“.

Werkimmanent, jedoch mit vielfältigen Bezügen zu politischen, ideologischen, philosophischen und feuilletonistischen Sekundärschriften, vergleicht er die jeweils angestrebte Gesellschaftsordnung sowie das Menschenbild der geschichtlichen Personen und gewährt dabei umfassende Einsichten in das weltanschauliche Gedankengebäude Richard Wagners sowie über die oft fälschlicherweise angenommene Vorbildwirkung seiner Schriften für die antisemitischen Ergüsse Chamberlains, Rosenbergs und Hitlers.

»Schmidt zeigt verschiedene Zugänge zum Themenkreis "Wagner und Hitler" auf, beschreibt die Wagner-Rezeption vor und nach dem Holocaust in West und Ost, zitiert und kommentiert ein breites Spektrum interessanter Sekundärschriften... sorgfältige[n] Untersuchung.«
Journal des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig 1/2019, 15

»beachtliche[r] Produktivität.«
Udo Bermbach, wagnerspectrum 2/2020, 359
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