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Stern

Familienpolitische Konzepte im Ländervergleich

Sprungbrett oder Stolperstein für erwerbstätige Mütter?
Tectum,  2007, 157 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9269-9

24,90 € inkl. MwSt.
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Die bürgerliche Rollenverteilung zwischen dem arbeitenden Mann und der haushaltenden Ehefrau entspricht seit Jahrzehnten nicht mehr dem Selbstverständnis fortschrittlicher Industriegesellschaften. Es besteht weitgehend Konsens, dass auch der Wohlfahrtsstaat mit seinen Segnungen die gleichberechtigte Belastung in Beruf und Familie fördern soll. Aber obwohl neben politikwissenschaftlichen auch volkswirtschaftliche und demografische Gesichtspunkte gegen das Ernährermodell sprechen, wird es weiterhin vielerorts durch politische Regulierungen verfestigt. Nadine Stern untersucht die geschlechterpolitische Wirkung der deutschen, der französischen und der schwedischen Familienpolitik. Dazu stellt sie zentrale familienpolitische Regulierungen gegenüber. Ergebnis sind nicht nur länderspezifische Erkenntnisse. Die Autorin geht vielmehr der Frage nach, wie finanzielle Regulierungen, Kinderbetreuungs- und Erziehungsfreistellungsregelungen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Männer und Frauen gezielt fördern können.

„Sterns Studie stellt eine solide Übersicht familienpolitischer Maßnahmen in den drei untersuchten Ländern dar.“
(Zeitschrift für Politikwissenschaft, 4/2007)
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