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Carsten

Gerecht ist…

Die Gerechtigkeitstheorie von John Rawls - eine kritische Würdigung
Tectum,  2008, 104 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9775-5


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Der Wunsch nach Gerechtigkeit ist so alt wie die Menschheit. Doch wie lässt sich ein Höchstmaß an Gerechtigkeit in der Gesellschaft erreichen? Der amerikanische Philosoph John Rawls (1921-2002) lieferte mit seinem Postulat von „Gerechtigkeit als Fairness“ dazu den in den Geisteswissenschaften weltweit am meisten diskutierten Ansatz des 20. Jahrhunderts. Jürgen Carsten zeigt nach einem einführenden Rundblick auf andere Hauptvertreter der Gerechtigkeitslehre, warum John Rawls als Begründer des egalitären Liberalismus so einflussreich werden konnte. Es ist die bestechend einfache Logik seiner Postulate, die ihn als Nachfolger Immanuel Kants ausweist. In einem umfassenden System von Grundfreiheiten für jedermann dürfe es soziale und wirtschaftliche Vorteile nur in Ämtern und Positionen geben, die jedem offen stehen. Zudem sollten Unterschiede vor allem den Schwächsten zugute kommen. Nachdem der uneingeschränkte Finanzliberalismus der vergangenen Jahrzehnte in die Krise treibt, bietet Rawls’ Theoriegerüst Ansatzpunkte für eine gerechtere Welt. Unterfüttert mit zahlreichen praktischen Beispielen werden sie in diesem Buch auch ohne die Lektüre der Originaltexte leicht verständlich aufbereitet. Erstmals zeigt das Buch zudem Parallelen etwa zum mittelalterlichen „Sachsenspiegel“ auf und liefert damit Denkanstöße für Philosophie, Soziologie, Politik- und Rechtswissenschaften.

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