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Beigang

Großbritannien und die Vereinten Nationen

Kontinuität und Wandel der britischen UN-Politik unter Tony Blair
Tectum,  2011, 196 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-2594-9


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Etliche Staaten haben sich in ihrer Außenpolitik die volle Unterstützung der Vereinten Nationen auf die Fahnen geschrieben. Besonders die britische Labour-Regierung unter Tony Blair hatte sich diesem multilateralen Ansatz in ihren öffentlichen Bekundungen geradezu als Topos der Selbstverortung verpflichtet. Nichts weniger als eine neue, „ethische Außenpolitik“ sei damit begründet, in der sich das nationale Interesse wesentlich durch das internationale definiere. Mit ihrem Beitrag zum Krieg im Irak, der nicht durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen abgesegnet war, brach die Labour-Regierung auffällig ihre eigene Prämisse. Trat hier doch wieder eine unilaterale, britische (Groß-)Machtpolitik in Erscheinung, die spätestens nach dem katastrophalen Vorgehen Londons in der Suez-Krise 1956 überwunden schien? Fabian Beigang schildert die Rolle Großbritanniens in der Geschichte der Weltorganisation und gibt Einblick sowohl in die UN-relevanten innerstaatlichen Entscheidungsprozesse, als auch in die Persönlichkeit Tony Blairs und dessen Prägung der britischen Außen- und UN-Politik. Da die Vereinten Nationen oft nur so stark sein können wie die Handlungskraft und der Handlungswille ihrer Mitgliedsstaaten, enthält diese Studie auch zentrale Hinweise darauf, warum die Weltorganisation bei vielen Problemen lediglich als zahmer Tiger agieren kann.

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