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Och

Hat die Fußball-WM 2006 den Stahlhelm verbannt?

Das Deutschlandbild in der Sportberichterstattung britischer Tageszeitungen
Tectum,  2008, 146 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9747-2

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„Achtung! Surrender. (…) Mirror declares football war on Germany.“ In diesem Titel des Boulevardblattes Daily Mirror gipfelte 1996, was den britischen Sportjournalismus seit langem bestimmte: Mit Vorliebe setzten die Reporter auf Kriegsvokabular. Vermeintlich typisch deutsche Eigenschaften wie Sturheit oder Ordnungswahn wurden grell karikiert und das Bild des „hässlichen Deutschen“ geisterte noch Jahrzehnte nach Kriegsende durch den Blätterwald – bis 2006 „die Welt zu Gast bei Freunden“ war. Mit der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland vollzogen die Medien offenbar eine Wendung um 180 Grad. Doch können sich die von Medien vermittelten Nationenbilder tatsächlich innerhalb weniger Wochen wandeln? Verzichteten britische Zeitungen 2006 gänzlich auf Kriegsvokabular? Und ist der Deutsche plötzlich nicht mehr der humorlose, arrogante Feind vom Festland? Um zu erfahren, ob das „Sommermärchen“ auch die Journalisten verzaubert hat, nimmt Kathrin Och die Sportberichterstattung des Boulevardblatts Daily Mirror und der Qualitätszeitung The Times während der letzten drei Fußballweltmeisterschaften unter die Lupe.

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