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Niedermeier

Iran: Zwischen den Fronten der Weltpolitik

Der Kampf der Großmächte um die globale Vormacht an der Schnittstelle von Nahem Osten und Zentralasien. 1801 bis heute.
Tectum,  2009, 290 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9853-0


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Der Iran steht einmal mehr unter Beobachtung. Als Gottesstaat steht das Land unter Generalverdacht, islamistischen Fundamentalismus zu fördern, die Sicherheit der Energieversorgung zu gefährden, ja mit seiner strikten Ideologie und seinem Atomprogramm den Weltfrieden zu bedrohen. In der fiebrigen Debatte werden die islamische Revolution und das Nuklearprogramm selten als Reaktion auf die umfassende Einflussnahme von außen gesehen. Alexander Niedermeier hinterfragt Irans Rolle im Ringen der Weltmächte um die globale Vormachtstellung in den vergangenen zwei Jahrhunderten. Er zeigt, aus welchen Motiven und mit welchen Methoden die Groß- und Regionalmächte auf das Land an der Schnittstelle von Nahem Osten und Zentralasien einwirkten. Vor allem geopolitische und geoökonomische Interessen bewogen Großmächte wie Großbritannien, Russland oder die USA wiederholt dazu, im Iran aktiv zu werden. Zwischen Euphrat und den Wüsten des Ostens geriet das alte Persien zwischen die Fronten widerstreitender Interessen im „Great Game“ der Kolonialmächte und später der politischen Blöcke. Die regionalen und globalen Machtkonstellationen der Vergangenheit sind dem heutigen Machtgefüge dabei erstaunlich ähnlich. Ein erneutes „Great Game“ scheint mithin möglich – mit gravierenden Folgen für die ganze Welt.

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