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Hutwelker | Schützler

Ist pflegerisches Handeln professionalisierungsbedürftig?

Eine Fallrekonstruktion
Tectum,  2007, 174 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9456-3

24,90 € inkl. MwSt.
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Liest man die zahlreichen Veröffentlichungen zur Professionalisierung des Pflegeberufes, so fragt man sich, ob dieser Prozess überhaupt richtig in Gang gekommen ist. In der Fachliteratur findet man ausschließlich Aussagen über eine beobachtbare Pflegepraxis, in der das Streben nach Statussicherung vorherrschend ist. Will man jedoch einen Prozess von Professionalisierung nachweisen, ist es notwendig, sich die Strukturen anzuschauen, um darin Muster und Widersprüche zu erkennen. Dieses Buch geht über die allgemein beobachtbare Ebene hinaus und erschließt - mit Hilfe der von Ulrich Oevermann entwickelten Methode der objektiven Hermeneutik - die Struktur der Handlungsprobleme des Pflegeberufes. Die Autorinnen wenden sich dabei den charakteristischen Merkmalen eines professionellen Handelns zu, die in einer professionalisierungsbedürftigen Berufspraxis erkennbar sein müssen.Anhand der Analyse von Interviews mit Krankenschwestern, die Schlaganfall-Patienten pflegen, gelangen die Autorinnen zu verallgemeinerbaren Aussagen bezüglich der Struktur pflegerischen Handelns. Mittels der gewonnenen Erkenntnisse wird überprüft, ob die Bemühung der Pflegenden eine Phrase ist, oder der Beruf an sich grundsätzlich professionalisierungsbedürftig ist.

"In der vorliegenden Publikation können Interessierte die notwendigen Schritte einer nach wissenschaftlichen Erfordernissen durchgeführten Sequenzanalyse nachvollziehen, um eine gestellte Frage, hier die nach der Professionalisierungsbedürftigkeit der Pflege bei Schlaganfallpatienten, beantworten zu können."
(Prof. Dr. habil. Gisela Thiele, socialnet.de www.socialnet.de/rezensionen/6168.php)
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