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Stratomeier

Jesus vor Pilatus

Eine Untersuchung zu Komposition, Traditionsgeschichte und Theologie von Joh 18,28-40
Tectum,  2013, 96 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-3110-0

24,90 € inkl. MwSt.
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Das Johannesevangelium ist eine Schrift von ganz eigener Art und Prägung, die mit den synoptischen Evangelien nur sehr wenige Beziehungen aufweist. Abgesehen von der Passionsüberlieferung findet man nur wenig gemeinsamen Stoff mit den ersten drei Evangelien. Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit der Perikope vom Verhör Jesu durch Pilatus in der Passionserzählung – Joh 18,28–40. Folgende Fragen stehen dabei im Vordergrund: 1. Welche Intention verfolgt der Evangelist mit der Komposition seines Pilatusverhörs? 2. In welchem Abhängigkeitsverhältnis zu den Synoptikern steht diese Perikope? 3. Was ist die theologische Aussage im Bericht vom Verhör Jesu durch Pilatus? Die Begrenzung der Untersuchung auf Joh 18,28–40 ergibt sich aus der Tatsache, dass sich hier der Anspruch Jesu als gesandter Logos und das Versagen der Welt seiner Sendung gegenüber verdichten. Das Verhalten des Präfekten Pilatus gegenüber Jesus und die Anklagen der Auslieferer machen deutlich, dass jeder zur Entscheidung gerufen ist, den Wahrheitszeugen zu erkennen und seine Botschaft anzunehmen.

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