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Hockenbrink

Karneval statt Klassenkampf

Das Politische in Frank Castorfs Theater
Tectum,  2008, 112 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9819-6

19,90 € inkl. MwSt.
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Frank Castorf zählt zu den meist beachteten, diskutierten und kritisierten deutschsprachigen Theaterregisseuren der Gegenwart. Seit Beginn seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz ist Castorf wesentlich an ästhetischen Entwicklungsschüben in der Theaterlandschaft beteiligt gewesen. Tobias Hockenbrink setzt sich im Rahmen seiner Untersuchung mit der aktuellen Frage nach der Politizität von Castorfs Arbeit auseinander und fragt danach, wie ein Theater jenseits tagespolitischer Inhalte, sozialer Utopiestiftung und trivialer Mitmachformate überhaupt als „politisch„ bezeichnet werden kann. Vor dem aktuellen Kontext einer „Re-Politisierung„ des Gegenwartstheaters durch die Anschläge vom „11. September„ geht der Autor einer theoretischen Diskussion um den Begriff des Politischen nach. Entlang praktischer Aufführungsanalysen der aktuellen Inszenierungen „Der Meister und Margarita“ und „Forever Young“ zeigt die Studie die ästhetischen Neuerungen auf, die Castorfs karnevalesker Umgang mit den Mitteln des Theaters für ein Konzept zeitgenössischen politischen Theaters mit sich bringt.

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