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Reichhard

Krisendefinitionen von Arbeitsgesellschaft

Die sozioökonomische Theoriediskussion und die alltäglichen Erfahrungen
Tectum,  2009, 211 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9837-0

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Gibt es eine „Krise der Arbeitsgesellschaft“? Zumindest definiert die Sozialwissenschaft Arbeitslosigkeit zumeist als negativ, postuliert aber zugleich, alle Betroffenen könnten wieder in Erwerbsarbeit und damit in die Arbeitsgesellschaft integriert werden. Stephan Reichhard sieht hierin eine falsche Selbstverständlichkeit und stellt die Krisenhaftigkeit von Arbeitsgesellschaft theoretisch und empirisch zur Diskussion. In den vier Theoriekomplexen Neoklassik, keynesianische Tradition, Theorien vom Ende der Vollbeschäftigung und Wertkritik fächert der Autor zunächst die Bandbreite sozioökonomischer Krisendefinitionen von Arbeitsgesellschaft auf. Diese spiegelt er dann mit den Erfahrungen konkret Betroffener. Hierzu hat Reichhard offene, leitfadengestütze Interviews mit Erwerbslosen geführt um einen Zugang zu ihrem Krisenverständnis zu finden. Die „Krise der Arbeitsgesellschaft“ erweist sich dabei als theoretisch mehrdeutig und empirisch komplex. Somit könnte diese Arbeit auch am Anfang eines Reflexionsprozesses über sozialwissenschaftliche Forschungsfragen zur Arbeitsgesellschaft stehen. „Reichhard hat eine nützliche, klar strukturierte und reflektierte Übersicht über theoretische Konzeptionen von Erwerbsarbeit vorgelegt“ PD Dr. Christine Resch, Goethe-Universität Frankfurt am Main „Besonders die empirische Studie überzeugt in der Form der Erhebung, der reflektierten Interpretation und der gekonnten Darstellung.“ Prof. Dr. Heinz Steinert, Goethe-Universität Frankfurt am Main

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