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Schönfeld

Kurfürsten und Führungskräfte

Herkunft, Qualifikation und soziale Verflechtung der kurtrierischen Führungsschicht im 18. Jahrhundert
Tectum,  2011, 134 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-2580-2

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Der Kurfürst und Erzbischof von Trier war im 18. Jahrhundert als weltlicher und geistlicher Regent der zentrale Machtfaktor am Mittelrhein. Doch herrschte er nicht allein. Wer waren seine Einflüsterer und Strippenzieher, die Ratgeber und Vertrauten am Hof? Wie der Kurfürst selbst waren auch seine Führungskräfte nicht nur der Staatsräson verpflichtet, sondern verfolgten auch eigene Interessen. Erst die Kenntnis der Führungsschicht und ihrer Protagonisten macht mithin herrschaftliches Handeln verständlich. Gudrun Schönfeld porträtiert sechs führende Mitarbeiter der drei letzten Kurfürsten und Erzbischöfe von Trier: Die Weihbischöfe Lothar Friedrich von Nalbach und Johann Nikolaus von Hontheim, den Geheimen Hofrat Jakob Georg von Spangenberg, den Statthalter von Trier und Domdekan des Trierer Domkapitels, Franz Karl Ludwig von Boos zu Waldeck, den Kanzler Georg Michael von La Roche und den Staats- und Konferenzminister Ferdinand von Duminique. Die Autorin beleuchtet, welche Voraussetzungen und Qualifikationen sie mitbringen mussten, um in eine herausragende Position am kurfürstlichen Hof zu gelangen. Soziale Netzwerke und die Interaktion der Führungsschicht untereinander erweisen sich dabei als besondere Aufstiegshilfen. Wichtige Ereignisse und Tätigkeiten während ihres Dienstes belegen ihren Einfluss auf den Kurfürsten.

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