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Staeglich

Unterricht im Kämpfen

Kampfsport als Gewaltprävention?
Tectum,  2010, 113 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-2317-4

24,90 € inkl. MwSt.
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Respektlosigkeit, Aggressivität und Ignoranz bestimmen nicht nur das Miteinander auf vielen Schulhöfen, sondern auch in weiten Kreisen der Gesellschaft. Zwar hat es Imponiergehabe und Rangeleien zu allen Zeiten gegeben. Die Zahl angezeigter Gewaltdelikte unter Jugendlichen stieg aber binnen zehn Jahren um 100 Prozent auf 54.000 Fälle. Die Gründe für gewalttätiges Vorgehen sind vielschichtig, die Anlässe häufig banal. Kann der Einsatz von Kampfsportunterricht dazu beitragen, Aggression und Gewalt zu regulieren und einzudämmen? Durch ganzheitliches Kampfsporttraining wächst die Hemmschwelle in der Anwendung von Gewalt gegen Schwächere, die auch außerhalb des Trainings wirkt. Der Sportpädagoge und Danträger Timm Staeglich untersucht Absichten und Ziele der Unterrichtseinheit „Kämpfen“ im Schulsport sowie den Zusammenhang zwischen Kampfsport und Gewaltprävention mittels einer Studie im Jugendzentrum. So kann diese Arbeit dazu beitragen, die Vorteile von „miteinander Kämpfen“ zu erkennen und sozial verantwortungsvoll zu lehren.

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