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Hild

Wenn die Super Nanny kommt

Lebenshilfe durch Reality-TV?
Tectum,  2011, 281 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-2665-6


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Ein Massenmedium als Erziehungshilfe der Nation, die Super Nanny als Ausweg aus prekären Familienverhältnissen? Die Sozialpädagogin und angehende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Yvonne Hild beantwortet in diesem Buch die Frage, inwieweit die Fernsehserie Die Super Nanny – zweifach – Lebenshilfe leisten kann: „RTL will mit diesem Format einerseits den betroffenen Familien eine Hilfestellung geben, andererseits aber auch dem Zuschauer Lösungsansätze für Probleme in der eigenen Familie aufzeigen.“ So verkauft der Privatsender aus Köln die Serie. Ist das Fernsehen die moderne Art der Lebenshilfe? Tatsächlich wird die omnipräsente Wirkung von Lebenshilfeformaten im Fernsehen unterschätzt. Sie sprechen breite Zuschauerschichten an und bieten damit Chancen zum Wissenstransfer. Von der Autorin durchgeführte qualitative Interviews mit Zuschauern liefern Ergebnisse dazu, inwiefern diese von der Serie Die Super Nanny wirklich Hilfe erhalten und ob deren pädagogisches Konzept sich auch im Alltag bewährt. Basierend auf verschiedenen Studien zum Thema untersucht die Autorin kritisch die Hilfe in den medial präsentierten sowie den Zuschauerfamilien. Unter Rückgriff auf pädagogische, erziehungswissenschaftliche, mediale, soziologische, psychologische sowie rechtliche Aspekte zieht sie ein umfassendes Fazit und fragt, ob der Lebenshilfeanspruch des Reality-TV auch die Soziale Arbeit verändern wird. Dieses Buch ist detailreich, außergewöhnlich und lesenswert.

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