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Bonin

Wie Touristen den Süden Frankreichs entdeckten

Eine kleine Geschichte des Reisens anhand von Berichten und Reiseführern vom 18. bis 20. Jahrhundert
Tectum,  2007, 264 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9333-7

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Viele zog es in den Süden. Goethe reiste nach Italien, doch schon im 18. Jahrhundert wurde vor allem Südfrankreich mit seinen Düften, Stränden und Lavendelfeldern zum Ziel lustwandelnder Europäer. Wer waren die Pioniere des Reisens? Was erhofften sie sich? Wie organisierte man eine Auslandsreise? War Südfrankreich offen, die blassen Fremden aus dem Norden aufzunehmen? Und änderte der Blick in die Fremde ihre Einstellungen zur Heimat? Erfreulicherweise hatten Reisende immer ein starkes Mitteilungsbedürfnis. Berichte von Frauen und Männern, von bekannten Schriftstellern und von Sprach-Amateuren geben damit konkrete Antworten. Gunnar Bonin wertet diese Quellen in diesem Buch wissenschaftlich aus. Sie stehen eindrucksvoll für die einzelnen Phasen der Tourismusgeschichte. Die vorgeschlagenen Analysekategorien lassen sich problemlos auf gegenwärtige und zukünftige Reiseliteratur anwenden und bieten damit Ansatzpunkte für weitere sprachwissenschaftliche Studien. Überdies enthält der Band einen Exkurs über Reisebericht und Reiseführer als Literaturgattungen.

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