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Cohrs

Wirkung und Akzeptanz prosodischer Interferenzen Fremdsprachenlernender auf Muttersprachler

dargestellt am Beispiel ungarischer Deutschlehrer
Tectum,  2008, 326 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9591-1

29,90 € inkl. MwSt.
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Sprachenlernen wird noch immer zu stark auf die Vermittlung von Lexik und Grammatik reduziert. Wenn zwischenmenschliche Kommunikation von Sprechern verschiedener Sprachen und Kulturen jedoch glücken soll, muss die Ausbildung einer muttersprachnahen Aussprache als Fundament für alle Disziplinen des Sprachenlernens eine zentrale Rolle erhalten. Dies erfolgt bislang weder im schulischen noch im universitären Bereich in einem angemessenen Maße. Silke Cohrs macht auf diesen Missstand aufmerksam und trägt damit zur Wahrnehmungssensibilisierung Fremdsprachenlehrender und -studierender bei. In verschiedenen Experimenten mit ungarischen Deutschlehrern sowie deutschen und ungarischen Hörern wurde versucht, Lehrende und Studierende des Fachs Deutsch als Fremdsprache mit den Ursachen für Ausspracheschwierigkeiten vertraut zu machen und ihnen den Einfluss prosodischer Interferenzen auf die Beurteilung der Fremdsprachenkompetenz und Persönlichkeit durch Muttersprachler zu verdeutlichen. So führt eine von der Norm und den Erwartungen deutscher Muttersprachler abweichende Aussprache fremdsprachiger Deutschlerner zu einer negativeren Persönlichkeitsbeurteilung durch die deutschen Hörer, was die Relevanz der Zielsetzung unterstreicht.

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