Aktualisieren

0 Treffer

Pellarin

Zur Reputation von Parteien

Reputationsmanagement deutscher Parteien in der Mediengesellschaft
Tectum,  2015, 294 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-8288-3568-9


Unser Fortsetzungsservice: Sie erhalten neue Reihentitel oder Neuauflagen automatisch und ohne Abnahmeverpflichtung. Wenn Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

39,95 € inkl. MwSt.
Lieferbar
In den Warenkorb
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

Nie in der Geschichte der Bundesrepublik war das Vertrauen in die Parteien geringer. Gesellschaftliche Megatrends und eine ordentliche Portion Selbstverschulden haben dem Vertrauen in die politischen Parteien, ihrer Glaubwürdigkeit und ihrem Ruf stark geschadet. Zwar ist eine gesunde Skepsis gegenüber dem politischen System für eine Demokratie sinnvoll, Misstrauen und Gleichgültigkeit bedrohen jedoch die demokratische Grundordnung. Die deutschen Parteien stecken in einer chronischen Vertrauens- und Reputationskrise und haben bislang nur unzureichende Antworten auf diese komplexen Herausforderungen gegeben. Sie unterwerfen sich der Medienlogik, mediale Darstellungseffekte ersetzen politische Problemlösung. Reputation ist ein erfolgskritisches Unterscheidungsmerkmal, maßgeblich extern verortet und durch die Medien und Stakeholder determiniert – Aufbau und Pflege der Reputation müssen also genau dort ansetzen. Oliver Pellarin formuliert ein parteienspezifisches Reputationsmodell, das Grundlage für die Messung und Steuerung von Parteienreputation ist, und schließt damit eine klaffende Forschungslücke zum Reputationsmanagement, das sich bislang ausschließlich auf ökonomische Organisationen konzentriert hat.

Kontakt-Button