Der versicherungsrechtliche Rahmen für eine Verwertung von Genomanalysen

Die Bedeutung präklinischer und genetischer medizinischer Befunde im Rahmen rechtlicher Kausalitäts-, Risiko- und Eigenverschuldungsbewertungen
1993, 544 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-2887-8


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Genomanalysen beeinflussen zunehmend die medizinische Prognose künftiger Gesundheitsentwicklungen und die Diagnose bestehender Krankheiten. Sie eröffnen zwar therapeutische Chancen, fördern aber auch das „ausgrenzende“ Potential der modernen Medizin. Dieser Umstand offenbart sich gerade auf dem Gebiet des Personenversicherungswesens. Hier erfüllen sowohl die staatlichen als auch die privaten Systeme im Krankheitsfall eine wichtige Funktion bei der Verteilung medizinischer und ökonomischer Ressourcen. Schon heute entscheiden auch „präklinische“, noch nicht akut in Erscheinung getretene Befunde über Zugangschancen zu Versicherungssystemen sowie im Schadensfall über die Leistungspflicht des Versicherers. An diesem Punkt setzen die Untersuchungen der Monographie an. Sie steckt den versicherungsrechtlichen Rahmen ab, in dem eine Erhebung und Verwertung humangenetischer Befunde relevant werden kann. Das Werk wendet sich an alle in der Versicherungswirtschaft tätigen Ärzte und Juristen sowie an Entscheidungsträger auf Parlaments- und Verwaltungsebene.

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