Grundrechte und gesetzgeberische Spielräume

2003, 238 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-0152-3


Dieser Titel kann auch zur jederzeit kündbaren Fortsetzung geliefert werden. Sollten Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

Das Werk ist Teil der Reihe Kieler Rechtswissenschaftliche Abhandlungen (NF) (Band 41)
48,00 € inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
In den Warenkorb
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

Die Hauptthese der vorliegenden Untersuchung lautet, dass auch in einer konstitutionalisierten Rechtsordnung, in der die Grundrechte als Optimierungsgebote verstanden werden und eine umfassende Verfassungsgerichtsbarkeit vorhanden ist, die Spielräume für das gesetzgeberische Handeln nicht eliminiert werden. Handeln hat auch im Rahmen der Prinzipientheorie den Vorrang gegenüber Kontrollieren. Eine Spielraumdogmatik hat nur dann ihren Sinn, wenn dem Gesetzgeber tatsächlich Spielräume eingeräumt werden. Diese Arbeit setzt dies als Desiderat voraus und versucht, im Rahmen der Prinzipientheorie und der Optimierungsthese eine Spielraumdogmatik zu konstruieren.
Die Untersuchung gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil werden die Grundlagen einer konstitutionalistischen Konzeption des Rechtssystems untersucht. Der zweite Teil befasst sich mit der Analyse der Haupteinwände gegen diese Konzeption. Im dritten Teil wird schließlich der Versuch unternommen, die konstitutionalistische Konzeption dadurch voranzutreiben, dass ein Modell zur Systematisierung der verschiedenen Arten von gesetzgeberischen Spielräumen konstruiert wird.

Kontakt-Button