Hörl

Handwerk in Bamberg

Strukturen, Praktiken und Interaktionen in Stadt und Hochstift Bamberg (1650-1800)
Ergon,  2015, 409 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-95650-075-6


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Das Werk ist Teil der Reihe Stadt und Region in der Vormoderne (Band 2)
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Wer konnte in der Frühen Neuzeit Handwerksmeister werden? Wie hat man sich das Verfahren einer solchen Meisterrechtsverleihung vorzustellen? Wurden die Vorschriften der Zunftordnungen streng eingehalten, oder gab es Spielräume und Alternativen? Wie wurde mit irregulären Konkurrenten umgegangen?
Diese und weitere Fragen nach den Grenzen und Grauzonen der frühneuzeitlichen Zunft klärt die vorliegende Studie am Beispiel des Hochstifts Bamberg. Die Arbeit widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Handwerk, Zunft und fürstbischöflicher Obrigkeit, indem sie aktuelle Forschungsperspektiven der neueren Zunft- und Herrschaftsgeschichte zusammenführt. In einer Kombination von statistisch-quantitativen und akteurszentriert-mikrogeschichtlichen Methoden wird dabei zum einen eine Lücke der lokalhistorischen Forschung geschlossen und zum anderen - über die regionale Perspektive hinaus - ein Beitrag an der Schnittstelle von Gewerbe- und Policeygeschichte geleistet.

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