Fouad

Zeitgenössische muslimische Kritik am Salafismus

Eine Untersuchung ausgewählter Dokumente
Ergon,  2019, 391 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-95650-628-4


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“Muslime unternehmen nichts gegen Extremismus in ihren eigenen Reihen“! So oder ähnlich klingen die Postulate vieler islamfeindlicher Gruppierungen. Um sich nicht des antimuslimischen Rassismus schuldig zu machen, wird zwar behauptet, es seien natürlich nicht alle Muslime Terroristen, doch befände man sich aufgrund der vermeintlich mangelnden Distanzierung letzten Endes doch im Kulturkampf mit dem Islam als solchem.
Diese Arbeit bietet eine umfassende Analyse zeitgenössischer muslimischer Kritik am Salafismus anhand einer Diskursanalyse schriftlicher und audiovisueller Dokumente verschiedener sunnitischer Strömungen. Es wird aufgezeigt, weshalb Kulturkampftheorien mit Bezug auf die islamische Welt empirisch nicht haltbar sind.

»Die Monographie zeigt jedoch eindrucksvoll, dass dem Westen nicht "der" Islam feindlich gegenübersteht, sondern lediglich eine islamische Strömung, zu der sich bloß eine – wenn auch lautstarke – Minderheit der Muslime bekennt.«
Dr. Rainer Hermann, FAZ 12.05.2020

»Fouad erweist sich in seiner Studie als guter Kenner der einschlägigen Debatten, der aufgrund seiner Detailkenntnisse der ideengeschichtlichen Entwicklung und islamischen Religion auch zu differenzierten Wertungen kommt.«
Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, hpd.de April 2020
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