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Scharff

Exemplaris Metaphysica

Von Johann Scharff, Mit einem Vorwort von Robert Theis

Olms,  Wittenberg 1625, Reprint: Hildesheim, 2012, 242 Pages

ISBN 978-3-487-14581-5


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Johann Scharff (1595 – 1660) war seit etwa 1625 Inhaber des Lehrstuhls für Logik an der Universität Wittenberg. Er bezeichnet sich selbst mehrfach als Schüler Jakob Martinis, der sein Vorgänger auf dem Lehrstuhl für Logik gewesen ist. 1649 wechselte er über in die Theologische Fakultät. Seine 'Exemplaris Metaphysica' war als Lehrbuch konzipiert und erfreute sich großer Beliebtheit, sie erlebte zahlreiche Auflagen. Auffallend ist, dass Scharff die Metaphysik ohne die religiösen Begriffe abhandelt. Die 'Philosophia prima' wird damit eine rein diesseitige und in theologischer Hinsicht ungefährliche Wissenschaft.
Christian Wolff lernte die Lehrbücher Scharffs bereits in seinen Breslauer Schuljahren kennen. Später war die 'Exemplaris Metaphysica' im Umfeld Wolffs nachweislich gut bekannt. Scharffs Metaphysik gehört 'sensu lato' in die Konstellation von Wolffs Entwicklung
In der lateinischen Ontologie Wolffs gibt es mehrere indirekte Hinweise auf Scharffs 'Exemplaris Metaphysica'.