Mothes

Objektivität als professionelles Abgrenzungskriterium im Journalismus

Eine dissonanztheoretische Studie zum Informationsverhalten von Journalisten und Nicht-Journalisten

Von Dr. Cornelia Mothes

2014, 424 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8487-0546-7

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Um im Internetzeitalter als Profession sichtbar zu bleiben, müssen Journalisten ihren Mehrwert gegenüber Bürgerjournalisten deutlicher herausstellen. Ein Experiment prüft, inwiefern sich deutsche Journalisten in einem ihrer wichtigsten professionellen Abgrenzungsmerkmale – der Objektivitätsnorm – von Bürgern ohne journalistischen Hintergrund abheben. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Journalisten in Objektivitäts-Verpflichtung und -Bewusstsein kaum von Nicht-Journalisten unterscheiden. Jedoch nehmen sie im Gegensatz zu Nicht-Journalisten Objektivitäts-Verstöße durchaus wahr und erfüllen damit eine zentrale Voraussetzung zu selbstkritischer Reflexion, die für die professionelle Identität von Journalisten zunehmend entscheidend wird.

Das Werk ist Teil der Reihe Aktuell. Studien zum Journalismus, Band 7.

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