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Hintzen

Auf dem Weg zu einer neuen Behandlungsqualität der Neurodermitis

Die Versorgung der atopischen Dermatitis im Deutschlandvergleich
Nomos,  2018, 254 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-4178-6


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Das Werk ist Teil der Reihe Gesundheitsökonomische Beiträge (Band 57)
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Die Versorgung der bis heute unheilbaren Volkskrankheit atopische Dermatitis (AD) in 16 von 17 deutschen Bezirken der Kassenärztliche Vereinigung (KV) wurde regional analysiert. In der Studie wurden neu entwickelte Qualitätsindikatoren zur AD sowie Messparameter zu Krankheitsschwere, zur Einschränkung der Lebensqualität und zum Patientennutzen evaluiert. So wurden neue Hinweise auf regionale Versorgungsunterschiede in den einzelnen KV Bezirken aufgezeigt. Durch gezielte ärztliche Verordnung von topischen Immunmodulatoren – in der Studie 46% – statt der breiten Anwendung von topischen Glukokortikoiden – in der Studie 86% – könnte eine Verbesserung der AD-Versorgung erreicht werden und langfristig Kosten gespart werden. Dafür bedarf es der Fürsprache von Gesundheitspolitikern und des Gemeinsamen Bundesausschusses. Diese Erkenntnisse können den bestehenden Versorgungsstandard der über einer Million AD-Patienten bundesweit verbessern. Der neue Messparameter ist in anderen Bereichen, z.B. der Pflege, anwendbar.

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