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Aufsuchende Sozialarbeit in der AIDS-Prävention - das Streetworker-Modell

Nomos,  1994, 1246 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-3303-2


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Die HIV-Infektion und Aids-Krankheit stellen nicht nur alle medizinischen Disziplinen vor besondere Herausforderungen. Die Vielschichtigkeit und Intensität der Probleme, die mit dieser Infektionskrankheit verbunden sind, erfordern auch neue Formen der institutionellen Sozialarbeit. Denn die Erfahrungen haben gezeigt, daß viele in den Hauptbetroffenengruppen mit »normalen« sozialen Angeboten kaum oder gar nicht erreicht werden können. Hier helfen groß angelegte Aufklärungskampagnen nur wenig.
Deshalb ist soziale Arbeit »vor Ort« notwendig. Die aufsuchende soziale Arbeit hat auch hier gezeigt, daß über eine persönliche Beratung und Betreuung eine bessere und effektivere Aufklärung über die Immunschwächekrankheit möglich ist. Und nicht nur das. Die aufsuchende soziale Arbeit hat auch zu einer Verbesserung der psychischen und sozialen Situation vieler Betroffener beigetragen.
Die Erfahrungen dieses Modellprogramms machen sehr deutlich: ohne Vertrauensbildung, ohne persönliche Zuwendung bleiben die Menschen, die wir besonders erreichen müssen, in der Isolation. Das ist die wichtigste Botschaft dieser Studie.

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