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Gauder

Das abverlangte Lebensopfer

Das Lebensrecht deutscher Soldaten und Zivilisten im Zeitalter der Terrorismusbekämpfung
Nomos,  2010, 250 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-5914-2


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Das Werk ist Teil der Reihe Studien und Materialien zur Verfassungsgerichtsbarkeit (Band 108)
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Der Staat verlangt Opfer: Der Soldat soll auch Befehle befolgen, die den Einsatz des eigenen Lebens bedeuten. Die Mehrheit der Polizeigesetze der Länder erklärt es für rechtens, Unbeteiligte – als ultima ratio – durch Schusswaffeneinsatz bewusst mit hoher Wahrscheinlichkeit zu gefährden. Vom zivilen Bürger wurde sogar gefordert, sich im Falle einer terroristischen Flugzeugentführung abschießen zu lassen.
Nach eingehender Prüfung kommt die Autorin jedoch zu dem Ergebnis, dass eine gesetzliche Grundlage für den militärischen Befehl zum Lebenseinsatz fehlt, es darüber hinaus aber bei Kollisionen von Abwehr- mit Schutzpflichten gute Gründe gibt, noch zu rettendes Leben auf Kosten eines alternativlos verlorenen Lebens zu erhalten.

»ist das solide und klar argumentierende Buch zu empfehlen.«
Prof. Dr. Lothar Fritze, Der Staat 1/14

»wie wertvoll das dogmatische Angehen wehrrechtlicher Themen gerade für eine auch im Einsatz dem Recht verpflichtete Armee ist.«
Dr. Alexander Poretschkin, Bundeswehrverwaltung 3/12

»wertvoller, sehr lesenswerter Beitrag für die Diskussion um die Abwägung elementarer Rechtsgüter in Extremsituationen.«
Prof. Dr. Andreas Peilert, DVBl 18/11

»Die Autorin hat wertvolle Untersuchungen angestellt und Lösungsvorschläge erarbeitet, die ernst genommen werden müssen.«
Dr. Dieter Walz, NZWehrr 1/11
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