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Ottmann | Barisic

Deliberative Demokratie

Nomos,  2015, 225 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-1690-6


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Das Werk ist Teil der Reihe Staatsverständnisse (Band 75)
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Im Zentrum der Reihe Staatsverständnisse steht die Frage: Was lässt sich den Ideen früherer und heutiger Staatsdenker für ein zeitgemäßes Verständnis des Staates entnehmen?
Um 1980 kam in Diskussionen über die Demokratie ein neues Schlagwort auf: „Deliberative Demokratie. In ihm verdichtete sich das Unbehagen an den elitistischen Tendenzen der etablierten repräsentativen Demokratie. Demokratie sollte mehr sein als das Aushandeln von Interessen oder die Wahl wechselnder Eliten. Der Kern der Demokratie sollte stattdessen in den Prozessen öffentlicher Diskussion und Beratung liegen.
Das Schlagwort erlaubte den Anschluss an die Diskussionen, die bereits über Hannah Arendt, Jürgen Habermas oder John Rawls geführt worden waren. Es war mit großen Hoffnungen verbunden, sei es auf eine Erneuerung der Demokratie, sei es auf eine Rückbesinnung auf deren Wurzeln.
Der vorliegende Band untersucht den Stand der Diskussion über diese nunmehr erwachsen gewordene, mehr als 30 Jahre alte Demokratietheorie. Haben sich die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt? Oder ist eine gewisse Ernüchterung eingetreten?
Mit Beiträgen von Pavo Barišic, Sulejman Bosto, Klaus-Gerd Giesen, Marita Brcic Kuljiš, Hans-Otto Mühleisen, Karl-Heinz Nusser, Henning Ottmann, Stefano Saracino, Olga Simova und Jörg Wernecke.

»umfasst die enorme Spannbreite, die von der politischen Philosophie des Aristoteles und anderer Klassiker über Jürgen Habermas´Politikverständnis bis hin zur delibartiven Demokratie in der EU reicht. Zu empfehlen ist Ottmanns skeptischer Beitrag, in dem er nach den Voraussetzungen deliberativer Politik fragt.«
E & D 2016, 492

»lesenswert... Besonders hervorzuheben sind dabei die Beiträge von Barisic, Bosto und Ottmann... Vor allem für theorieinteressierte Leserinnen und Leser, die sich mit Jürgen Habermas und John Rawls befassen, eine empfehlenswerte Lektüre.«
Dr. Claudia Ritzi, Neue Politische Literatur 2016, 165-166
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