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Simhandl

Der Diskurs der EU-Institutionen über die Kategorien "Zigeuner" und "Roma"

Die Erschließung eines politischen Raumes über die Konzepte von "Antidiskriminierung" und "sozialem Einschluss"
Nomos,  2007, 427 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-2893-3


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Das Werk ist Teil der Reihe Demokratie, Sicherheit, Frieden (Band 183)
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Der Diskurs der EU-Institutionen über das kategoriale Konglomerat "Zigeuner" und "Roma" bildet den Gegenstand dieser Studie. Während eine Reihe von Untersuchungen rassistischer Diskurse bereits vorlagen, wendet sich diese Arbeit damit einem Diskurs zu, der zunehmend von dem Streben nach Anti-Diskriminierung und sozialem Einschluss gekennzeichnet ist. Sie widmet sich somit einem bisher systematisch unterbelichteten Themenbereich.
Nach einem Überblick über das zerklüftete Terrain der Diskursanalyse und der Verortung der Untersuchung in diesem Feld analysiert die Studie die Strukturen des EU-Diskurses über "Zigeuner"/"Roma". Sie expliziert dessen unartikulierte Basis, analysiert die Genese des Diskurses in den 1970er Jahren und den weiteren Verlauf bis zur Gegenwart. Stets wird dabei auch die allgemeinere Diskursentwicklung im EU-Kontext beleuchtet und die Wechselwirkungen zwischen der allgemeineren und der hier im Speziellen untersuchten Ebene analysiert.
Offengelegt wird in der Studie ein fundamentaler Bruch im Diskurs über "Zigeuner"/ "Roma"; aufgezeigt wird, inwiefern dieser Bruch Teil einer größeren diskursive Formation ist.

»Katrin Simhandl bietet mit der vorliegenden Monographie eine beeindruckend umfangreiche, stringente und konsequente Analyse der innerhalb der EU bestehenden Diskurse über "Roma"/"Zigeuner" der letzten Jahrzehnte.«
Roswitha Kersten-Pejanic, Südosteuropa Mitteilungen 2/10

»anschauliche und auch für den Laien aufschlussreiche Analyse...besticht durch seine kenntnisreiche und differenzierende Handhabe theoretisch-methodischer Debatten.«
Alexander Brand, Welt Trends 73/10

»unverzichtbar...auch ein wichtiger Beitrag zur Erforschung der Eigendynamiken von bürokratischen Prozessen in der Europäischen Union und der ihnen eigenen Formen der Machtentfaltung. In methodischer Hinsicht bildet die Studie zudem ein gelungenes Beispiel für die Anwendung diskursanalytischer Verfahren.«
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