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Neuber

Die Demonstration kein Opfer zu sein

Biographische Fallstudien zu Gewalt und Männlichkeitskonflikten
Nomos,  2008, 203 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-4056-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Interdisziplinäre Beiträge zur Kriminologischen Forschung (Band 35)
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Zwischen Männlichkeit und Gewalt wird sowohl in den kollektiven Deutungsmustern junger Männer als auch in vielen wissenschaftlichen Ansätzen der Jugendgewalt- und Männlichkeitsforschung ein direkter Zusammenhang vorausgesetzt.
In der vorliegenden Studie werden kollektive Deutungsmuster von Gewalt in Beziehung gesetzt zu der subjektiven Bedeutung von Gewalt im Kontext biographischer Konflikterfahrungen. Unterliegt Gewalt einem biographischen Eigensinn? Dieser Frage wird anhand fünf biographischer Fallinterpretationen auf Basis qualitativer Längsschnittinterviews mit inhaftierten jungen Männern nachgegegangen.
Das Verhältnis von Gewalt und Geschlecht wird aus einer soziologischen und sozialpsychologischen Perspektive untersucht. Dabei rücken die Opfer-Täter-Ambivalenzen von Gewalthandeln in den Blick. Es zeigt sich eine enge Verbindung zwischen der Bedeutung von Gewalt und den biographischen Konflikterfahrungen junger Männer: Gewalt steht in enger Beziehung zu ihren Autonomiekonflikten und ein komplexes und vielschichtiges Verhältnis zwischen Autonomie, Geschlecht und Gewalt wird sichtbar.

»Wer in Hinblick auf die Themen Männlichkeit und Gewalt hinter die Kulissen der üblichen Mythen und verkürzten Erklärungen öffentlicher und wissenschaftlicher Diskussionen blicken will, der sollte das Buch von Anke Neuber unbedingt lesen. Und wer fundierte methodologische Erörterungen sowie gründliche empirisch basierte Fallanalysen schätzt, wird obendrein noch seine Freude an der Lektüre haben.«
Prof. Dr. Peter Rieker, ZJJ 4/10
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