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Hidalgo | Herb

Die Natur des Staates

Montesquieu zwischen Macht und Recht
Nomos,  2009, 198 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-4159-8


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Das Werk ist Teil der Reihe Staatsverständnisse (Band 20)
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Charles de Montesquieu (1689-1755) hat sich mit seinem Werk De l"sprit des lois unsterblich gemacht. Ausgehend von einer neuen Typologie der Regierungsformen - Republik, Monarchie, Despotie - entwickelt er eine Staats- und Gesetzgebungslehre, die bis heute fasziniert und herausfordert. Montesquieus Prinzip der Verteilung souveräner Gewalt gehört seit langem zu den Grundchiffren des demokratischen Rechtsstaates. Die scharfsinnigen Analysen der soziokulturellen Grundlagen und perfiden Bedrohungen, denen der moderne Staat unterliegt, gilt es hingegen noch für ein zeitgemäßes Staatsverständnis zu erschließen.
Der Band, der von Oliver Hidalgo und Karlfriedrich Herb herausgegeben wird, stellt Montesquieus Staatstheorie dem politisch interessierten Leser fachkundig vor. Politologen, Soziologen und Philosophen liefern Beiträge zu den Themen Naturrecht, Menschenbild, Freiheit, Mischverfassung, Judikative, Despotismus, Pluralismus und Zivilreligion. Geklärt wird unter anderem, warum Montesquieu nur schwerlich als »Vater der Gewaltenteilung« zu bezeichnen ist und wie er die traditionelle Vorstellung von der Natur des Staates mit der neuzeitlichen Souveränitätslehre verbindet.

»L'effort de reconstruction systématique de la théorie politique de Montesquieu et l'ouverture sur un horizon d'actualité qui caractérisent l'ouvrage en font une clef intéressante pour les débats autour de L'Esprit des lois.«
Jens Häseler, www.societe-montesquieu.org März 2013

»Der vorliegende Band leistet mit seinen Aufsätzen Montesquieu gewiß einen guten Dienst, indem er auf zentrale Aspekte seines unabgegoltenen Denkens in differenzierter Weise hinweist. «
Till Kinzel, www.ifb.bsz-bw.de März 2010
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