Aktualisieren

0 Treffer

Die privilegierten Provider

Haftungseinschränkungen im Internet aus urheberrechtlicher Sicht
Nomos,  2001, 252 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-7573-5


Unser Fortsetzungsservice: Sie erhalten neue Reihentitel oder Neuauflagen automatisch und ohne Abnahmeverpflichtung. Wenn Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

Das Werk ist Teil der Reihe Schriftenreihe des Archivs für Urheber- und Medienrecht (Band 196)
44,00 € inkl. MwSt.
Vergriffen, kein Nachdruck
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

Haftet ein Internet-Provider, wenn auf seinem Server ein MP3-Pirat raubkopierte Musikdateien anbietet? Welche Maßnahmen zur Überwachung des Datenverkehrs muß er treffen? Kein Thema wird so leidenschaftlich diskutiert, wie die Verantwortlichkeit der Internet-Provider für rechtswidrige Dateninhalte.
In Deutschland bestehen seit 1997 spezialgesetzliche Regelungen für die Verantwortlichkeit der Provider. Doch bleiben Sinn und Zweck dieser Privilegierungen für den Urheberrechtsschutz umstritten: Urheber und Rechteinhaber werten sie als Rechtlosstellung, den Internet-Providern gehen die Vorschriften dagegen nicht weit genug. Die Rechtsprechung tat sich zudem mit ihrer Anwendung bislang schwer.
Ausgehend vom materiellen Urheberrechtschutz im Internet unterzieht der Verfasser die Verantwortlichkeitsregeln des Teledienstegesetzes und des Mediendienste-Staatsvertrags einer kritischen Analyse. Berücksichtigt werden die Vorgaben der europäischen E-Commerce-Richtlinie, die mit Beginn des Jahres 2002 in das deutsche Recht umgesetzt worden sind. Ebenso behandelt werden aktuelle Themen wie Napster, die Haftung für Hyperlinks und prozessuale Fragen.
Der Autor ist Rechtsanwalt in Potsdam.

Kontakt-Button