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Stoiber

Die Qualität von Demokratien im Vergleich

Zur Bedeutung des Kontextes in der empirisch vergleichenden Demokratietheorie
Nomos,  2011, 393 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-6244-9


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Sind alle Demokratien wirklich gleich demokratisch? Wie kann man die Varianz in der demokratischen Qualität von Demokratien erfassen? Michael Stoiber entwickelt zu diesem Zweck auf demokratietheoretischen Überlegungen ein neues kontextualisiertes Modell. Ausgegangen wird von einem individualistisch-liberalen Demokratieverständnis, nach dem in einer Demokratie die Ziele Freiheit und Gleichheit durch effektive Beteiligung an den kollektiven Entscheidungen verwirklicht werden sollen. Auf der Basis des jeweiligen gesellschaftlichen und institutionellen Kontextes kann für jedes Land eine eigene optimale Beteiligungsstruktur ermittelt werden, die mit den realen Strukturen und deren Effektivität konfrontiert werden, um Defizite zu identifizieren.
Ein erster Pretest des Modells in zehn westlichen Demokratien zeigt, dass es möglich ist, Unterschiede in der demokratischen Qualität sowohl qualitativ zu erfassen als auch quantitativ vergleichend zu messen. So finden sich in den ausgewählten Ländern Defizite entweder aufgrund fehlender direktdemokratischer Verfahren, ineffektiver Beteiligungsmöglichkeiten oder ausgeprägter Eliten-Dominanzstrukturen.

»Das Ziel des Buches, nämlich "die Diskussion um die Messung demokratischer Qualität insbesondere demokratischer Staaten zu bereichern", kann dabei als vollumfänglich erfüllt betrachtet werden... regt er die wissenschaftliche Diskussion an und erweitert die empirische Demokratiemessung um einen wichtigen Beitrag.«
Marc Bühlmann, ZfVP 1/12

»Sehr lesenswert ist der Band für jene, die sich aus politikwissenschaftlicher Perspektive mit der Messung von demokratischer Qualität befassen. Lohnend ist die ideengeschichtliche Übersicht über vrschiedene Demokratieverständnisse auch für jeden Studierenden der politischen Theorie. Für jeden Sozialwissenschaftler ist das stringente methodische Design der Studie interessant und schließlich wären auch für Praktiker in Politik und Verwaltung die [...]
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